Argentinisches Eisenkraut * Ein wahres Schneeaufmännchen

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Verbena bonariensis (auch patagonisches oder argentinisches Eisenkraut)

Zuerst sind sie mir in den Wiener „Blumeninseln“ aufgefallen, als Auflockerung schwebten sie über großblütigen Zinnien in Creme-Rosé- und Lila-Tönen und rotgebändertem Gras. Auch im nächsten Jahr fungierten sie als reizvolle I-Tüpfelchen und konkurrierten diesmal mit den weiß-flauschigen Knäuelchen eines Lampenputzergrases…

War gar nicht so einfach, sie in einer Gärtnerei zu finden – und „billig“ waren sie auch nicht grade. 5 Pflänzchen habe ich mir geleistet und in die Balkonkästen auf meiner Terrasse gepflanzt. Im nächsten Jahr eroberten sie die Fliesenfugen des Sitzplatzes darunter, ein Jahr später wanderten sie etwa 10 Meter weiter in mein Tomatenbeet und im vergangenen Jahr hatten sie schon die Beete und Wegefugen vor dem Haus erobert (vom ursprünglichen Standort nun schon etwa 20 Meter entfernt).

Was mir allerdings noch nie aufgefallen war (vermutlich liegt das aber heuer auch am extrem milden Winterklima): Den ganzen Dezember und Jänner über sprießen heuer neue Pflänzchen – in den Balkonkästen und auch in den Fugen und Beeten. Kurzum – viel Freude mit den paar Pflänzchen, die ich vor ein paar Jahren „ausgesetzt“ habe. Das Foto ist vom 13. Jänner 2020.

Ganz zu schweigen davon, dass die Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und andere Insekten die kleinen Blütenbällchen LIEBEN!

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